Spätschicht 2018/1

Männer können nicht rechnen

Spätschicht 2018/2

Foto: Matthias Kling

Alfred Mittermeier

"Paradies"

Deutschland-Premiere

Aufzeichnung durch den BR für die Sendung "Brettlspitzen"



Die Ankündigung eines Kabarettprogramms, das noch nicht existiert, ist eine Art "blind date" zwischen Gegenwart und Zukunft.
Nach ersten Analysen des eigenen Bauchgefühls steht lediglich fest, dass ich mich mit dem neuen Programm selbst übertroffen haben werde.
Inhaltlich ist klar, dass es Schwerpunkte geben wird. Im Mittelpunkt wird eine Pause stehen, die zum Anbandeln, Trinken, Durchatmen, Tränen trocknen und Wasser lassen genutzt werden kann.

Aber, nachdem dann doch Vieles konkreter geworden ist:

Es gibt keinen Ort, der die Menschheit so beschäftigt wie das Paradies. Wo liegt es? Wie sieht es dort aus? Wie komm ich da hin? Und was zieh ich dort an?
Auskunftsfreudige Geistliche schwärmen in den höchsten Tönen, obwohl sie weniger wissen, als ihre Schäfchen glauben.
Auch Alfred Mittermeier weiß keinen Deut mehr. Aber falls es dieses Paradies wirklich gibt, dann will er da rein. Doch ganz so einfach ist das nicht!
Das größte religiöse Wahlversprechen mit unbestimmbarer Wahrscheinlichkeit hat seine Tücken.
"Nur wenn Du brav bist, kommst Du in den Himmel!" wird einem bereits als Kind infiltriert.
Es gibt einen Benimm-Katalog, an dem man sich zu halten hat. Das Leben wird zu einer einzigen Aufnahmeprüfung, die es zu bestehen gilt.
Alfred Mittermeier begibt sich in "Paradies" auf die Suche nach dem menschlichen Sehnsuchtsort.
Dabei wandelt er auf einer verstopften Autobahn in Richtung Ende, bis sich eine Rettungsgasse bildet, an deren Ränder ihn die Gläubigen ungläubig anstarren.
Ein bayerischer Kabarettist als Kamel, das mit überirdischen Pointen durch ein Nadelöhr ins Paradies marschiert.
Im Vorbeigehen haucht er dem Türsteher noch ein gepflegtes Hosianna ins Ohr, so dass es das Himmelstor endgültig aus den Engeln hebt.
Wer nach dem Tod noch was vom Leben haben will, der kommt um eine Eintrittskarte nicht herum.
Lobet und preiset diesen Herrn!

Presse:

Die Mittelbayerische Zeitung Rgbg schreibt: "Liebhaber staubtrockener Pointen und von bissigem Sarkasmus kommen voll auf ihre Kosten."
Der Neue Tag schreibt: "...ein glänzender Wortakrobat mit einem blitzgescheiten Programm..."
Die Badische Zeitung schreibt: "exzellente Unterhaltungskunst - bei allem Ernst sitzt diesem Mann der Schalk im Nacken und so gerät sein Mix aus bitteren Tatsachen und belustigenden Trends zur exzellenten Unterhaltung"


Eintritt 19.- Euro
Ermäßigung


Beginn der Vorstellung: 20.00 Uhr

Home Impressum