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Dienstag 01. März bis Samstag 05. März 2010 |
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![]() Holger Paetz |
Holger Paetz "Gott hatte Zeit genug" Kabarett dem Buster Keaton des Wortesvon und mit Holger Paetz Eine szenische Empörung |
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Programm Info:
"Gott hatte Zeit genug" Ein Mann geht gleich in die Bank, aber nicht um die Kontoauszüge abzuheben. Kredit? Ach was. Geld in die Hand nehmen ist am schönsten, wenn man es gerade entwendet hat. Die Moral bleibt davon unberührt und auch weiterhin ein wichtiger Aspekt bei der Erziehung von Heranwachsenden. Werden die Alarmglocken schrillen? Wird die GSG 9 stürmen? Zu spät zur Umkehr, es ist Zeit zu handeln. Holger Paetz hat die ewigen Versprechungen satt. Statt glänzender Fülle, wachsender Schwund. Statt Milch und Honig, Koch und Merkel. Es mangelt allenthalben, nicht nur an Logik. Jugendliche saufen zuviel. Trotzdem klagen die Brauereien über zu wenig Umsatz. In Grönland schmilzt das Eis und in der Wiese lauert die Zecke. Sollen wir überschwemmt werden oder erstochen? Oder sucht man sich gleich einen günstigen Blitz? Nein! Man nehme sein Schicksal in die Hand und füttere es mit Bargeld. Lass dir Zeit, nimm dir Zeit? Blödsinn! Wie soll man sich nehmen, was man nicht hat. Wir investieren schon jeden Frühling eine geschlagene Stunde unseres Lebens in die Sommerzeit. Investieren? Wird uns weggenommen. Mit kreuz-dämlichen Versprechungen: Toll, da isses abends länger hell ... Im Herbst wird die Dividende ausgeschüttet. Und? Hat sich zinsmäßig was vermehrt? Im Gegenteil. In einem saumäßigen Zustand kriege ich meine Stunde zurück. Mitten in der Nacht. Irgend so eine finstere Oktoberstunde. Sicher gibt es auch die Grünen und Beethoven und Nudeln mit Pesto. Und die Politik tut was sie kann. Aber genau das ist ja das Problem! Und Freiheit allein ist auch kein Trost. Welche denn? Die Freiheit, zweimal pro Woche Lotto zu spielen? Holger Paetz hat die Faxen dick. GOTT HATTE ZEIT GENUG Ein Mann auf dem Weg zum Höhepunkt. Gleich wird es passieren ... |
Presse:
"Holger Paetz ist bösartig komisch, sensibel und lyrisch, mit einer Mimik, zwischen genervt und verächtlich. Und er weiß die Sprache zu nutzen wie ein Skorpion seinen Stachel - tödlich für jedes Tabu." Mittelbayerische Zeitung 18.03.2010 "Paetz ist mit seiner asketisch-schlaksigen Figur, den wild rudernden Armen, den spöttisch herabgezogenen Mundwinkeln eine Art Nörgler vom Dienst des deutschen Kabaretts." Süddeutsche Zeitung "Paetz gehört zu den wenigen Kabarettisten, die nicht nur ein sensibles Gespür für absurde Situationen unseres Alltags haben, sondern obendrein wahre Sprachkünstler und hervorragende Interpreten ihrer Texte sind." Augsburger Allgemeine "In seiner Physiognomie gemahnt er mit seinem übergroßen Insektenkopf und den permanent Luft greifenden Spinnenfingern an Karl Valentin." Main-Echo "Holger Paetz - ein Kabarettist erster Klasse, der sein Publikum nach zweieinhalb Stunden fabelhaft erzählter Geschichten wieder in seine Provinz entließ." Passauer Neue Presse "Es macht Spaß diesem schlaksigen Handfeger beim Wildwerden zuzuschauen" Tagesspiegel Berlin "Er textet haarspalterisch abstrus, reibt sich an bildreichen Formulierungen auf und unterlegt das Ganze mit dem emphatisch langsamen Rhythmus seiner misanthropisch- melancholischen Grundstimmung." Morgenpost Berlin "Er ist, schlicht und ergreifend, ein sprachvirtuoser, extraordinärer Literat, wenn nicht Poet." Neue Zürcher Zeitung Anschließend geht das Publikum geläutert nach Hause. Das Leben ist leichter geworden. |
| Di. 01.03. | Mi. 02.03. | Do. 03.03. | Fr. 04.03. | Sa. 05.03. |
| Grau hinterlegte Termine sind bereits ausverkauft | ||||